Nachhaltigkeit

Natursteine gelten als nachhaltiges Baumaterial, da sie aus natürlichen Quellen stammen und durch eine lange Lebensdauer bestechen. Sie sind sehr widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen, Abnutzung und chemischen Einwirkungen. Durch ihre Robustheit und Langlebigkeit sind sie besonders gut geeignet für den Einsatz im Außenbereich, wie z.B. für Gehwege, Fassaden, Treppen oder auch als Pflastersteine.

Natursteine werden in der Regel direkt aus Steinbrüchen gewonnen und dann nur noch geringfügig bearbeitet wie z.B. geschnitten/gespalten und geschliffen, um die Oberflächenqualität von einigen Produkten zu verbessern. Dadurch wird der Energieaufwand bei der Herstellung stark reduziert und es entstehen weniger Emissionen und Abfälle im Vergleich zur Herstellung von industriellen Alternativen aus Beton.

Zudem können Natursteine recycelt werden. Man kann sie außerdem direkt in die Natur zurückführen. Zerkleinert dient das Material für den Straßenbau oder als Rohstoff für die Zementproduktion.

Naturstein vs. Betonstein

Bei der Wahl zwischen Natursteinen und Betonwerksteinen ist oftmals für Bauherren der Preis das entscheidende Kaufkriterium. Jedoch sollte man gerade in der heutigen Zeit den Aspekt der Nachhaltigkeit nicht außen vorlassen.

Bei dem Vergleich der Baustoffe Naturstein und Betonstein sind vor allem die benötigte Transport-/ Herstellungsenergie, aber auch die Nutzungsdauer ausschlaggebend für die ökologischen Bilanz.

So können Natursteine in nahezu fertiger Form oberflächennah in heimischen Steinbrüchen gefördert werden. Der größte Energiebedarf fällt hierbei bei der Gewinnung der Natursteine durch die großen Maschinen in den Steinbrüchen und die Verarbeitung in den Werken an.

Kunststeinplatten werden dagegen mit einem erhöhten Energieaufwand in betonverarbeitenden Betrieben hergestellt. Dabei werden mehrere Materialien u.a. Zement, Sand und Wasser zusammen gemischt. Insbesondere die Herstellung des notwendigen Zements ist dabei der größte Treiber von CO2- Emissionen. So müssen Kalksteine fein gemahlen und bei ca. 1.400 Grad getrocknet werden. Man schätzt, dass die Betonproduktion für 6%-9% aller menschengemachten CO₂-Emissionen verantwortlich ist. Die Nutzungsdauer der Baustoffe unterscheidet sich im Wesentlichen aufgrund der Beständigkeit und Witterungsanfälligkeit. Zur Verbesserung der Haltbarkeit ist bei Natursteinprodukten keine Oberflächenbeschichtungen notwendig. Im Falle von Beschädigungen oder Verfärbungen lassen sich diese durch Abschleifen erneuern.

Nicht nur bei der Gewinnung der Baustoffe sondern auch am Ende deren Nutzungszeit besticht der Naturstein gegenüber seiner kostengünstigeren Alternative.

So können die unbehandelten Natursteine ohne jegliches Recyclingverfahren wieder in die Natur zurückgegeben werden.

Unser Nachhaltigkeitsversprechen

Jeder von uns gepflanzte Baum verwandelt für den Rest seines Lebens klimaschädliches CO₂ in lebenswichtigen Sauerstoff. Aus diesem Grund geben wir, die HEGO Naturstein GmbH, Ihnen das Versprechen für jede dritte Bestellung einen Baum zu pflanzen.

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